Methodenlerntage „Lernen lernen“ nach den Herbstferien

In der Woche nach den Herbstferien 2011 fiel der „normale“ Unterricht zugunsten von Methodenlerntagen aus. Die Fachlehrer wurden durch Expertenteams ersetzt, die den Schülern bestimmte Methoden und Arbeitsweisen vorstellten und ausprobieren ließen. Zwei Beispiele berichten die ABER HALLO-Redakteure Janina Morisse und Moritz Voskamp.

Lebendig erzählen mit königlicher Haltung

Folien, die mit Text überflutet sind, Referenten, die nur auf ihren Text gucken und ablesen, Körperhaltungen, die Zuschauer nicht überzeugen können – das alles wird zukünftig den Schülern der achten Klasse bei Referaten nicht mehr begegnen. Denn am Projekttag „Lernen lernen“, der nach den Herbstferien 2011 stattfand, zeigten Frau Schachtschneider und Herr Lange den Schülern der achten Klassen, wie man sich bei einer Präsentation verhalten sollte und wie nicht.

Zu Beginn des Tages zeigte Herr Lange eine kleine Kochshow in der Aula. Der Vortrag war für die Schüler sehr anschaulich, denn zuerst las er auf der einen Seite den Text vom Pasta kochen nur ab, anschließend zeigte in einem freien Vortrag, wie man Pastasauce machen soll. Das war natürlich viel besser.

In der zweiten Stunde zogen sich die Klassen zum Stationenlernen zurück. Sie erfuhren etwas über den Aufbau des Referates und der Gliederung, über die „königliche Körperhaltung“ bei Vorträgen, über „lebendiges Erzählen“ und wie ein gelungener Schluss gestaltet werden kann.

Danach sollten die Schüler selbst eine eigene Präsentation erstellen. Die Schüler konnten entscheiden, welches Hobby sie vorstellen wollten. Dazu nutzten die Schüler die Computer der Schule und lernten das Programm PowerPoint kennen. Trotz einiger Verbindungsprobleme mit dem Internet gelangen viele gute Folien.

Zum Abschluss des Tages wurden die Präsentationen vorgetragen. Die Schüler bekamen Kritik von den Mitschülern und Lehrern. Demnächst soll es dann immer anschaulich, lebendig und klar strukturiert zugehen, wenn Achtklässler ein Referat im Unterricht halten.

| Text: Janina Morisse, Kl. 8d |

„Wie lerne ich richtig?“

Auch die sechsten Klassen hatten „Lernen lernen“. Ihr Thema: „Wie lerne ich richtig?“ Als erstes sahen wir auf dem Oberlichtprojektor ein Bild von einem Mann und einem Geist. Da liegt bei den meisten Schülern das Problem: Sie wollen nicht, dass sie von ihren Eltern abgefragt werden und deswegen wollen sie nicht lernen. Aber Frau Drieling hat uns in diesem Thema aufgeklärt. Wir haben Zettel bekommen, auf denen stand, wie man am besten lernt – „Lernstrategien“ nennen das die Experten.

Dann sollten wir ganz ehrlich zu uns sein: „ Wer hatte schon mal ein Angstgefühl vor dem Lernen oder vor einer Arbeit gehabt?“ fragte uns Frau Drieling. Angst muss aber nicht sein. Wir sprachen über einen Zeitplan, der anstehende Aufgaben einteilt, damit kein Druck beim Lernen entsteht und das Lernen viel leichter fällt. Zugegeben, bisher hatte fast keiner einen Zeitplan. Deswegen erstellten wir einen Beispielplan. Ein Schüler muss an einem Tag sehr viele Sachen erledigen, nicht nur für die Schule. Mal sehen, wie gut sich der eigene Zeitplan der Schüler im Schulalltag macht.

 | Text: Moritz Voskamp Kl. 6b |

 

 
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