In 20 Minuten ein Feuer gemacht

Am 1. Juni 2011 besuchten die fünften Klassen das Bronzezeithaus in Rodenkirchen. Zuvor hatten sie im Unterricht das Thema Steinzeit behandelt. Jetzt konnten sie feststellen, wie die Menschen früher lebten.

Feuer machten die Altsteinzeitmenschen vor 3000 Jahren, indem sie zwei Feuersteine aufeinander schlugen oder schnell in ein Holzbrett ein Loch bohrten. Aber das Feuer konnten die Menschen nicht einfach so mit Feuersteinen machen, sie brauchten auch noch Baumpilz und Wolle. Das dauerte dann circa 20 Minuten, wie die fünften Klassen beim Experimentieren im Bronzezeithaus bei Rodenkirchen feststellten. Das Bronzezeithaus, auch Langhaus genannt, war damals sehr lang und aus Ton, Holz und Stroh gebaut. Darum war das Feuer machen sehr gefährlich, weil Stroh schnell anfängt zu brennen.

Experten des Bronzezeithauses bei Rodenkirchen zeigten den Fünftklässlern, wie sie Feuer machen können.

Verpflegung und Sanitäranlagen

Zu essen gab es in der Altsteinzeit vor allem Bohnen, die aussahen wie Kaffeebohnen. Wenn jemand aufs Klo musste, dann ging er ins Gebüsch, weil es keine Toiletten gab. Das Langhaus, das in Rodenkirchen neu aufgebaut worden ist nach Vorlagen, die Forscher dort an der Stelle ausgegraben haben, ist heute mit Extras ausgestattet, die es früher nicht gab, zum Beispiel mit Strom und Lampen.

Die Fünftklässler bastelten aus Holz eine Drehscheibe, die mit einem Band verbunden wurde. Wenn sie die Holzscheibe dann mit der Schnur im Kreis drehten, gab es einen Klingelton – ähnlich wie ein Telefon. Geprobt werden konnte auch die Jagd auf ein Mammut. Die Schüler mussten beim Speerwerfen ein Mammut aus Stroh abwerfen.

| Text: Leon Tempel, Kl. 5b |
| Foto: Frau Drieling |

 
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